Ein für Besucher attraktives Ziel ist die Burg Křivoklát, die Anfang des 12. Jahrhunderts durch Fürst Vladislav gegründet wurde, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.Prag - Kleinseite, Moldau (Vltava) und Karlsbrücke, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.Ausblick von Prag nach Nordwesten, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.Die Schönheit des Landstrichs, der auch Böhmisches Paradies genannt wird, inspirierte viele Künstler, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.Burg Český Šternberk, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.Koněprusy Höhlen, das größte Höhlensystem in Böhmen, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.Das Schloss Mělník und der Turm der Kirche der Hl. Peter und Paul von der historischen Schiffschleuse in Hořín aus gesehen, Foto: Archiv Vydavatelství MCU s.r.o.
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Sa 26.11.
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Mo 27.11.
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Di 28.11.
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Mittelböhmen - Gourmetspezialitäten

Der habsburgische Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich-Este (1863 – 1914) war ein leidenschaftlicher Jäger (bevor er mit einer Feuerwaffe getötet wurde). Das nachfolgende Rezept zählte zu seinen Beliebtesten:

Gebratener Fasan des Ferdinands von Österreich-Este

  • zwei oder drei Fasane
  • Speck - 200g
  • Zwiebeln - 100g
  • Wurzelgemüse - 300g
  • Butter - 50g
  • Salz
  • Lorbeerblätter, Nelkenpfeffer, ganzer Pfeffer, Wacholderbeeren, Thymian

1. Gewaschene Fasane halbieren und die Schenkel und Brust mit Speckstücken spicken. Sorgfältig salzen und in der Bratpfanne auf das geschnittene Wurzelgemüse, grob geschnittene Zwiebeln, den Rest des Specks und das Gewürz aufsetzen. Mit etwas Wasser untergießen, ein Stück Butter zugeben und bei 160 °C langsam braten.

2. Mit Deckel braten, zuerst eher garen und erst zum Schluss der Zubereitung die Ofentemperatur erhöhen.

3. Manchmal wird Obst, zum Beispiel Pflaumen und Äpfel oder auch Obstmarmelade, zum Schluss des Bratvorgangs zugegeben.

4. Die einzelnen Portionen werden mit gegrilltem Gemüse und dem Bratensaft serviert.

Nach diesem Rezept kann man auch Geflügel, Kaninchen, Eisbein und andere Fleischsorten zubereiten. Diese Zubereitung wird dann „auf Wildart“ oder „á la Fasan“ genannt.